B13: Auf den Spuren von Andreas Schreyer – Moderne Zeiten

Autor: Erwin Hauke

Andreas Schreyer zählte zu den Nachwuchshoffnungen in der Szene der Eisenbahnfotografen. Er bereiste bis zu seinem frühen Ableben hauptsächlich die Bahnlinien im Osten Österreichs und hinterließ hunderte interessante Bilder. Neben den Normalspurlinien dieser Region standen auch die schmalspurigen Strecken von Mariazeller- und Waldviertelbahn im Zentrum seines fotografischen Interesses. Der vorliegende Band ist seinem Andenken gewidmet und zeigt einen kleinen Überblick über sein Schaffen.

Erscheinungstermin: 2020

Status: Autor

28 & 29: Die Kaiser Ferdinands-Nordbahn

Autor: Alfred Horn et al.

Das 1970 erschienene, handliche Buch zählt zu den Klassikern in der Eisenbahnliteratur Österreichs. bahnmedien.at hat sich die Rechte für eine aktualisierte Neuauflage des längst vergriffenen Buches gesichert, die wegen des angestiegenen Umfangs in zwei Bänden erfolgen wird.

Unsere versierten Autoren arbeiten an der Ergänzung des Inhalts betreffend die letzten 50 Jahre – sehr viel hat sich getan auf den ehemaligen Strecken der KFNB: Elektrifizierungen, der Fall des Eisernen Vorhangs, …
Neueste historische Erkenntnisse werden eingearbeitet, natürlich werden Fotos heutzutage digital bearbeitet sowie in viel höherer Qualität wiedergegeben, und der Satz erfolgt in unserem bewährten Layout.

Der Erscheinungstermin der beiden Bände steht noch nicht fest.

Status: Autoren

33: Triebfahrzeuge 1918 – 1938

Band 3: DÖStB-, ÖStB- und BBÖ-Schmalspurreihen, Reihen mit Verbrennungs- und Elektromotoren

Autoren: Josef Pospichal, Johann Blieberger

Band 3 umfasst die Schmalspurtriebfahrzeuge sowie Triebfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und jene der E-Traktion.
Das wohl spannenste Kapitel der Zeit zwischen den beiden großen Kriegen widmet sich der Entwicklung neuer Traktionsarten. Neue, leistungsstarke Elektromotoren bildeten die Basis für die Einleitung der Elektrifizierung österreichischer Bahnstrecken. Wie nicht anders zu erwarten, wurden viele unterschiedliche, ingenieurmäßige Zugänge zu dieser neuen Traktionsart erprobt, bevor gangbare Wege gefunden wurden. Ähnliches gilt für die Erprobung von Verbrennungsmotoren für den Eisenbahnbetrieb. Der zweite Weltkrieg beendete die meisten dieser mehr oder minder erfolgreichen Erprobungen, die zum Teil bereits in Serienbestellungen gemündet hatten. Die endgültige Umstellung von Dampf- zu E- und Diesel-Traktion erfolgte erst etwa 15 Jahre nach Kriegsende.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autoren

34: kkStB-Reise­zug­wagen, Fernverkehrswagen der Gruppe Ib

Autoren: Hermann Heless, Johann Blieberger, Erwin Hauke

Fahrbetriebsmittel von Eisenbahnunternehmungen bestehen nicht nur aus Lokomotiven und Triebwagen, sondern zum weit größeren Teil aus Wagen. Dennoch ist dieses Thema in der österreichischen Eisenbahnliteratur bis dato nur in geringem Umfang behandelt worden. Mit diesem Werk hat sich erstmals ein Autorenteam der Herausforderung gestellt, den Wagenpark einer großen österreichischen Eisenbahngesellschaft mit größtmöglichem Anspruch auf Vollständigkeit zu dokumentieren.

Die Autoren – Hermann Heless, der österreichische Waggonexperte, Johann Blieberger als Statistiker und Erwin Hauke als Grafiker – behandeln in dieser Reihe die Reisezugwagen der kkStB. Genauer gesagt, stellen sie in diesem Band die Fernverkehrswagen der Baugruppe Ib in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen.
Der Band wird sich den zweiachsigen Seitengangwagen, inklusive der Rybák-Wagen, widmen. Das Kapitel der dreiachsigen Reisezugwagen wird auch die Mittenwaldbahnwagen enthalten. Die vierachsigen Wagenbauarten beinhalten mit den von Karl Gölsdorf entworfenen Wagen den wesentlichsten Fortschritt in Aussehen und Aufbau der Baugruppe Ib. Weiters werden drei- und vierachsige Gepäck- und Postwagen besprochen werden.

Ein weiterer Band wird sich den Lokalbahnwagen der Baugruppen Ib, Ic und Ie sowie den zweiachsigen Post- und Gepäckwagen der Baugruppe Ib widmen. Ergänzende DVDs mit statistischem Material sind ebenfalls geplant.

Band 1 wird ca. 400 Seiten umfassen.

Erscheinungstermin: März 2020

Status: Review

36: Die Triebfahrzeugreihe 2043 der ÖBB

Autor: Georg Karner

Dieses Buch präsentiert ein spannendes Stück Technikgeschichte, das in der Fachliteratur unter dem Stichwort „Strukturwandel“ behandelt wird. Nach verhältnismäßig kleinen Serien (2045, 2050, 5045/5145, 5046) geht es um die großflächige und endgültige Verdieselung des Streckenbetriebs in Österreich.

Dem Buchtitel entsprechend findet sich zunächst eine Darstellung der Jenbacher Prototyp-Lok, die mit ihren im Drehgestell gelagerten Einzelachs-Turbogetrieben eine weltweit einzigartige Konstruktion darstellt.

Das Kraftübertragungskonzept der Vorserien- und Serienloks entsprach dann wieder dem technischen „Mainstream“ der dieselhydraulischen Antriebstechnik, der in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesbahn und der deutschen Lokomotiv-Industrie zu hoher technischer Perfektion und Betriebstauglichkeit entwickelt wurde. Bei der elektrischen Zugheizung hingegen zählte die DB zu den Nachzüglern, während die ÖBB zwar nicht in der Spitzengruppe, aber unter den Verfolgern zu finden war.

Der Strukturwandel spiegelt sich auch im Vorschriftenwesen. Die Zuständigkeit für die Betriebsuntersuchung wanderte vom Lokpersonal zur Werkstätte. Details der entsprechenden Regelungen wurden durch Dienstanweisungen versuchsweise eingeführt und einige Male an die betrieblichen Erfahrungen angepasst, bevor sie in einer Vorschrift dauerhaft festgelegt wurden.

Das Buch konzentriert sich auf den Zeitraum von etwa 1960 bis 1980. Von der Prototyplok bis zur letzten Serienlok gab es Weiterentwicklungen in den Lieferserien. Basis dafür ist einerseits der regelmäßige österreichweite „Erfahrungsaustausch“, andererseits wird Entwicklungsarbeit zum Teil — aufgrund persönlichen Engagements – in den Zugförderungsdienststellen im Rahmen von „Verbesserungsvorschlägen“ geleistet. Mit der Zahl der gelieferten Loks wächst auch das Einsatzgebiet, was sich speziell im Bereich der Bundesbahndirektion Villach (vereinfacht gesagt „Österreich südlich des Alpenhauptkammes“ gut nachvollziehen lässt. Breiten Raum erhält der Steilstreckeneinsatz am Erzberg. Auch hier lassen sich anhand diverser Dienstanweisungen die verschiedenen Phasen des Probetriebs gut nachzeichnen. Abgerundet wird das Buch durch einen fotografischen Querschnitt der Planeinsätze in weiten Teilen Österreichs sowie einen Blick auf die Nostalgiefahrzeuge.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autor

Weiters arbeiten wir …

  • an einem Überblicksband Schmalspurig durch Alt-Österreich behandelnd alle Schmalspurbahnen im österreichischen Teil der Donau-Monarchie,
  • an einer mehrbändigen Enzyklopädie über die Fahrzeuge der Wiener Straßenbahnen,
  • an Band 9, dem 2. Band über die GySEV von Ludwig Zwickl,
  • an einem Buch über die Straßenbahn Baden von Wolfgang Simetsberger,
  • an einem Band über die Bahnen im Kronland Galizien und Lodomerien von Bernhard Duschek,
  • an einem Buch über die historische Entwicklung der Signalisierung von Stefan Katzenbeißer und
  • an mehreren Bildbänden, so etwa
    • eine Fotozeitreise an die Ybbstalbahn von Wolfgang Siegl und Günter Kettler,
    • zum Thema Linie 2 – die Grazer Ringlinie von Martin Bauer und Rudolf Watzinger und
    • die Dieselstreckenlokomotiven der ÖBB (Reihen 2016, 2020, 2043, 2143, 2045, 2050) von Günter Kettler.

Legende

Status

Autor(en): das Manuskript wird aktuell vom Autor / von den Autoren bearbeitet
Bildbearbeitung: die geplanten Fotos werden einer qualitativ hochwertigen Bildbearbeitung unterzogen, sodass selbst historische Fotos heutigen Ansprüchen entsprechen
Review: alle unsere Bücher werden einem mehrfachen Review- und Lektoratsprozess unterzogen, um inhaltliche und sprachliche Fehler zu minimieren
Satz: das Manuskript wird gesetzt, wobei unser einheitliches Layout zur Anwendung kommt
Druck: das Buch wird gerade gedruckt und anschließend gebunden