B16: Auf den Spuren von Franz Kraus – Auf Wiener Bahnhöfen

Autoren: Johann Blieberger, Josef Pospichal

Cover Franz Kraus Auf Wiener Bahnhöfen

Franz Kraus (*11.08.1901, †27.12.1996), zu Lebzeiten der Doyen der österreichischen Eisenbahnfotografen, hat unzählige Fotos auf den Bahnhöfen der österreichischen Bundeshauptstadt geschossen. Dabei entstand ein repräsentativer Querschnitt durch die dort anzutreffenden Triebfahrzeuge und Zuggarnituren. Das Bouquet umfasst Dampflokomotiven, E-Loks und Diesellokomotiven genauso wie Triebwagen. Neben Fahrzeugen der ÖBB finden sich solche der DR und ČSD als „Vindobona“, aber auch der MÁV, GySEV und DB. Ebenso wie die Triebfahrzeuge verdient die Zusammenstellung der Wagengarnituren – von altgedientem Material aus k.u.k. Zeiten über Wagen aus der Ersten Republik bis zu damals gerade in Dienst gestellten Neubauwagen – Beachtung. Des Weiteren finden sich auch ausländische Wagen auf den Fotos, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Österreich verblieben. En passant gewinnt der Betrachter Einblicke in die Abwicklung des Bahnbetriebs vergangener Zeiten.

Der Zeitrahmen, in dem die Aufnahmen entstanden, erstreckt sich von den ersten Jahren nach Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die 1980er Jahre.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Satz

B17: Die Type G der Wiener Verkehrsbetriebe – 1953 bis 1961

Autoren: Josef Pospichal, Alfred Luft
Fotos: Harald Navé, Alfred Luft

Cover Franz Kraus Auf Wiener Bahnhöfen
Die Triebwagen der Type G der Wiener Verkehrsbetriebe wurden zwischen 1900 und 1903 in Dienst gestellt. Sie gehörten zahlenmäßig zu den meist gebauten Wagen der Wiener Straßenbahnbetriebe. Im Laufe ihres sechzigjährigen Lebens erfuhren sie zahlreiche Umbauten. So entstanden aus den ursprünglichen Wagen mit offenen Plattformen solche mit der typischen Kobelverglasung. Aber auch viele Wagen mit Holzverglasung und senkrechten Fenstern waren anzutreffen.

Dieser Bildband bietet einen Querschnitt durch das mannigfaltige Erscheinungsbild dieser Triebwagentype und spiegelt die Einsatzgeschichte der Fahrzeuge auf zahlreichen Linien und Strecken der Bundeshauptstadt wider. Die Aufnahmen entstanden von 1953 bis 1961 und stammen von Harald Navé und Alfred Luft.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autoren, Review, Bildbearbeitung

B18: Die ÖBB-Reihe 86

Autoren: Josef Pospichal, Johann Blieberger

Fotos: Franz Kraus, Alfred und Gerhard Luft, Harald Navé, Erich Hoch, Elfried Schmidt

Die Deutsche Reichsbahn versuchte, den Bestand an Nebenbahnlokomotiven zu vereinheitlichen. Im Zuge dieses Vorhabens entstand die formschöne 1’D1′-Baureihe 86, von der 744 Exemplare gebaut wurden. Die Lokmotivfabrik Floridsdorf lieferte davon 191 Stück.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges verblieben den ÖBB schließlich 27 Lokomotiven dieser Bauart. Sie waren hauptsächlich bei den Heizhäusern Hieflau, Selzthal, Linz, Bischofshofen und St. Veit an der Glan stationiert. Ihr Einsatzgebiet war breit gefächert. Am bekanntesten ist wohl, dass sie als Vorspann vor Erzzügen die Loks der Reihe 52 unterstützten. Sie wurden zwischen 1966 und 1972 ausgemustert.

Der Bildband zeigt Fotos aller bei den ÖBB verbliebenen Maschinen der Reihe 86 und würdigt ihre unterschiedlichen Einsätze für die Österreichischen Bundesbahnen.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autoren

9: GySEV – Die Raaberbahn

Fahrbetriebsmittel, Hochbauten, Ergänzendes

Autoren: Ludwig Zwickl, Erwin Hauke


Dieses Buches beschäftigt sich mit den Fahrbetriebsmitteln der GySEV, aber auch mit den Feldbahnen, die der Zulieferung dienten und, nicht zu vergessen den Hochbauten der Bahngesellschaft. Als Nachtrag zum bereits 2011 erschienenen Band 8 wird die Betriebsgeschichte ab 2010 nachgetragen, eine kurze Abhandlung informiert zur Geschichte der Fahrkarten der GySEV. Dieses Werk ist keine Fortsetzung zum ersten Teil, weswegen auf die bereits erzählte Betriebsgeschichte nicht nochmals eingegangen wird. Beide Teile sind sowohl jeder für sich, als auch sich ergänzend eine Fundgrube an Wissenswertem für jeden der an der Geschichte dieser prosperierenden Bahngesellschaft interessiert ist.

Ludwig Zwickl beschäftigt sich seit Langem mit der Geschichte – hauptsächlich des österreichischen Teiles – der Raaberbahn. Leider sind in den letzten Jahren viele Unterlagen und Archive aus Unwissenheit oder Desinteresse verschwunden. Gemeinsam mit Erwin Hauke, der auch für die Zeichnungen im Buch verantwortlich ist, konnte dennoch viel Wissenswertes für die Nachwelt erhalten werden.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autoren, Bildbearbeitung

28: Die Kaiser Ferdinands-Nordbahn – die Fahrzeuge

Autoren: Alfred Horn, Franz Reichl


Das 1970 erschienene, handliche Buch zählt zu den Klassikern in der Eisenbahnliteratur Österreichs. bahnmedien.at hat sich die Rechte für eine aktualisierte Neuauflage des längst vergriffenen Buches gesichert, die wegen des angestiegenen Umfangs in zwei Bänden erfolgen wird.

Die Kaiser Ferdinands-Nordbahn  (KFNB) war die erste Eisenbahn auf dem Gebiet der österreichisch-ungarischen Monarchie, auf welcher der Betrieb mit Lokomotiven geführt wurde. Schon deswegen musste die Bahngesellschaft eine Vorreiterrolle bei Beschaffung und Entwicklung von Dampflokomotiven innehaben. Aber nicht nur die Zugmaschinen der KFNB werden in diesem Band ausführlich behandelt, auch das Tender- und Wagenmaterial erfährt eine umfangreiche Würdigung. Alle Fahrzeuge werden in Wort und Bild vorgestellt. Sollten wegen des frühen Beschaffungszeitraumes keine Fotos vorhanden sein, so werden dem Leser Typenskizzen Aufbau und Gestaltung der Fahrzeuge nahe bringen. Lebensläufe aller Fahrzeuge werden tabellarisch dargestellt.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autoren

29: Die Kaiser Ferdinands-Nordbahn – die Betriebsgeschichte

Autoren: Alfred Horn, Franz Reichl

Die Geschichte der Kaiser Ferdinands-Nordbahn (KFNB) spannt nicht nur per se einen klassischen Erzählbogen, sondern sie spiegelt ganz allgemein Entstehung, Entwicklung, Reifung und Weiterbestand des Eisenbahnwesens wider. Von der ersten Planung, über den Bau bis zum Betrieb wird dem Leser die Eisenbahn aus den Tagen des Gründerzeitalters nahe gebracht. Dem mühevollen Prozess der Verstaatlichung wird ebenfalls breiter Raum gewidmet. Natürlich darf auch die weitere Entwicklung der ehemaligen KFNB-Strecken zur Zeit der Monarchie, vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg, sowie in der Zeit danach in der Darstellung nicht fehlen. Der Fall des Eisernen Vorhangs hatte großen Einfluss auf die vormaligen Strecken der KFNB, konnte doch nun wieder an einen grenzüberschreitenden Verkehr gedacht werden. Mit dem sukzessiven Beitritt der Nachfolgestaaten der Monarchie, auf deren Gebiet sich die ehemaligen KFNB-Strecken befinden, folgen wir den Routen der ältesten österreichisch-ungarischen Dampfeisenbahn auf dem Weg in das 21. Jahrhundert.

Unsere versierten Autoren arbeiten an der Ergänzung des Inhalts betreffend die letzten 50 Jahren – neueste historische Erkenntnisse werden eingearbeitet, natürlich werden Fotos heutzutage digital bearbeitet sowie in viel höherer Qualität wiedergegeben, und der Satz erfolgt in unserem bewährten Layout.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autoren

30: Die Triebfahrzeugreihe 2043 der ÖBB

Autor: Georg Karner

Dieses Buch präsentiert ein spannendes Stück Technikgeschichte, das in der Fachliteratur unter dem Stichwort „Strukturwandel“ behandelt wird. Nach verhältnismäßig kleinen Serien (2045, 2050, 5045/5145, 5046) geht es um die großflächige und endgültige Verdieselung des Streckenbetriebs in Österreich.

Dem Buchtitel entsprechend findet sich zunächst eine Darstellung der Jenbacher Prototyp-Lok, die mit ihren im Drehgestell gelagerten Einzelachs-Turbogetrieben eine weltweit einzigartige Konstruktion darstellt.

Das Kraftübertragungskonzept der Vorserien- und Serienloks entsprach dann wieder dem technischen „Mainstream“ der dieselhydraulischen Antriebstechnik, der in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesbahn und der deutschen Lokomotiv-Industrie zu hoher technischer Perfektion und Betriebstauglichkeit entwickelt wurde. Bei der elektrischen Zugheizung hingegen zählte die DB zu den Nachzüglern, während die ÖBB zwar nicht in der Spitzengruppe, aber unter den Verfolgern zu finden war.

Der Strukturwandel spiegelt sich auch im Vorschriftenwesen. Die Zuständigkeit für die Betriebsuntersuchung wanderte vom Lokpersonal zur Werkstätte. Details der entsprechenden Regelungen wurden durch Dienstanweisungen versuchsweise eingeführt und einige Male an die betrieblichen Erfahrungen angepasst, bevor sie in einer Vorschrift dauerhaft festgelegt wurden.

Das Buch konzentriert sich auf den Zeitraum von etwa 1960 bis 1980. Von der Prototyplok bis zur letzten Serienlok gab es Weiterentwicklungen in den Lieferserien. Basis dafür ist einerseits der regelmäßige österreichweite „Erfahrungsaustausch“, andererseits wird Entwicklungsarbeit zum Teil — aufgrund persönlichen Engagements – in den Zugförderungsdienststellen im Rahmen von „Verbesserungsvorschlägen“ geleistet. Mit der Zahl der gelieferten Loks wächst auch das Einsatzgebiet, was sich speziell im Bereich der Bundesbahndirektion Villach (vereinfacht gesagt „Österreich südlich des Alpenhauptkammes“ gut nachvollziehen lässt. Breiten Raum erhält der Steilstreckeneinsatz am Erzberg. Auch hier lassen sich anhand diverser Dienstanweisungen die verschiedenen Phasen des Probetriebs gut nachzeichnen. Abgerundet wird das Buch durch einen fotografischen Querschnitt der Planeinsätze in weiten Teilen Österreichs sowie einen Blick auf die Nostalgiefahrzeuge.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autor

35: kkStB-Reise­zug­wagen, Lokalbahnwagen der Baugruppen Ib, Ic und Ie

Autoren: Hermann Heless, Johann Blieberger, Erwin Hauke


Fahrbetriebsmittel von Eisenbahnunternehmungen bestehen nicht nur aus Lokomotiven und Triebwagen, sondern zum weit größeren Teil aus Wagen. Dennoch ist dieses Thema in der österreichischen Eisenbahnliteratur bis dato nur in geringem Umfang behandelt worden. Mit diesem Werk hat sich erstmals ein Autorenteam der Herausforderung gestellt, den Wagenpark einer großen österreichischen Eisenbahngesellschaft mit größtmöglichem Anspruch auf Vollständigkeit zu dokumentieren.

Die Autoren – Hermann Heless, der österreichische Waggonexperte, Johann Blieberger als Statistiker und Erwin Hauke als Grafiker – behandeln in dieser Reihe die Reisezugwagen der kkStB. Dieser Band wird sich den Lokalbahnwagen der Baugruppen Ib, Ic und Ie sowie den zweiachsigen Post- und Gepäckwagen der Baugruppe Ib widmen. Eine ergänzende DVD mit statistischem Material ist ebenfalls geplant.

Erscheinungstermin: 2021/22

Status: Autoren, Bildbearbeitung

36: Eisenbahnen im Königreich Galizien und Lodomerien – Zu Besuch bei den Bahngesellschaften und Strecken des habsburgischen Kronlandes

Autor: Bernhard Duschek

Galizien Cover

Das „Königreich Galizien und Lodomerien samt dem Großherzogtum Krakau und den Herzogtümern Auschwitz und Zator“, im allgemeinen Sprachgebrauch kurz „Galizien“ genannt, war bis zum Ende der Habsburger Monarchie im Jahre 1918 ihr flächenmäßig größtes Kronland. Mit seiner Fläche von 78.497 km² kam es fast an die Größe des heutigen Österreichs heran, seine Hauptstadt Lemberg entwickelte sich bis 1914 zur viertgrößten Stadt des Reiches und damit zu einem seiner wichtigsten Zentren.

Dieses Buch entführt den Leser zu den Bahnen einer längst vergangenen Epoche, als die Galizische Carl Ludwig-Bahn die Funktion einer Lebensader hatte, die Lemberg-Czernowitz-Jassy Eisenbahn mit ihrer Sequestration für Schlagzeilen sorgte und mit allen Haupt- und Lokalbahnen ein Schienennetz entstand, das für die Entwicklung entlegener und oft rückständiger Landstriche große Bedeutung hatte. Aber auch Geschichtliches und Anekdotisches kommt in dieser Publikation nicht zu kurz.

Erscheinungstermin: 2023

Status: Autor

40: Triebfahrzeuge der Jugoslawischen Staatsbahnen, Band 1: Normalspurige Dampflokomotiven

Autoren: Toma Bačić, David Jelerčič, Slobodan Rosić, Johann Blieberger, Josef Pospichal

Cover - Yugo1

Das Königreich Jugoslawien entstand 1929 aus dem SHS-Staat (Staat bzw. Königreich der Slowenen, Kroaten und Serben), der sich aus Gebieten der Donau-Monarchie und Serbiens rekrutierte. Gleichzeitig bildeten sich die Jugoslawischen Staatsbahnen JDŽ (Jugoslovenske Državne Železnice), die 1933 ihr eigenes Bezeichnungssystem realisierten. Ab 1953 bis 1992 firmierten die Staatsbahnen als Jugoslovenske Železnice (JŽ).

Entsprechend der Herkunft des Staatsgebietes war die Zusammensetzung des Lokomotivparks der SHS/JDŽ/JŽ sehr heterogen. Ehemalige kkStB-Loks verkehrten neben solchen deutscher, ungarischer und anderer Provenienz auf den landschaftlich reizvollen Strecken Jugoslawiens.

Dieser Band stellt alle normalspurigen Dampflokomotiv-Reihen der SHS/JDŽ/in Wort und Bild vor. Typenskizzen, Tabellen der technischen Daten und Einzelnummernverzeichnisse machen Aussehen und Geschichte jedes einzelnen Fahrzeugs nachvollziehbar. Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Franz Kraus, Harald Navé, Alfred Luft und anderen begnadeten Eisenbahnfotografen zeigen das bunte Bild des damaligen Eisenbahnbetriebs. Einige rare Farb-Aufnahmen runden die Präsentation ab.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autoren

Bibliographie der österreichischen Eisenbahnliteratur von 1919 bis 2020

Autor: Bernhard Neuner

Die 2002 im Walter Drews Verlag erschienene, dreibändige „Bibliographie der österreichischen Eisenbahnliteratur von den Anfängen bis 1918“ von Bernhard Neuner erfährt mit diesem Werk seine Fortsetzung. Berücksichtigt werden im angegebenen Zeitraum alle Bücher und periodische Schriften, die sich Bahnen auf dem heutigen Gebiet Österreichs widmen.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autor

Weiters arbeiten wir …

  • an einem Überblicksband Schmalspurig durch Alt-Österreich behandelnd alle Schmalspurbahnen im österreichischen Teil der Donau-Monarchie,
  • an einer mehrbändigen Enzyklopädie über die Fahrzeuge der Wiener Straßenbahnen,
  • an einem Buch über die Straßenbahn Baden von Wolfgang Simetsberger,
  • an einem Buch über die historische Entwicklung der Signalisierung von Stefan Katzenbeißer und Helmut Kramer sowie
  • an mehreren Bildbänden, so etwa
    • zum Thema Linie 2 – die Grazer Ringlinie von Martin Bauer und Rudolf Watzinger,
    • die Dieselstreckenlokomotiven der ÖBB (Reihen 2016, 2020, 2043, 2143, 2045, 2050) von Günter Kettler,
    • über die ÖBB-Reihe 95.

Legende

Status

Autor(en): das Manuskript wird aktuell vom Autor / von den Autoren bearbeitet
Bildbearbeitung: die geplanten Fotos werden einer qualitativ hochwertigen Bildbearbeitung unterzogen, sodass selbst historische Fotos heutigen Ansprüchen entsprechen
Review: alle unsere Bücher werden einem mehrfachen Review- und Lektoratsprozess unterzogen, um inhaltliche und sprachliche Fehler zu minimieren
Satz: das Manuskript wird gesetzt, wobei unser einheitliches Layout zur Anwendung kommt
Druck: das Buch wird gerade gedruckt und anschließend gebunden