24: Dromedar, Hyäne und Co. – Als die Automobile noch Namen hatten

Das Kraftfahrzeugwesen der k.u.k. Armee (1898–1918)
Autoren: Gerhard Artl (Hrsg.), Walter Blasi, Stefan Reitgruber, Wilfried Schimon

Die Motorisierung der k.u.k. Armee begann in den letzten Tagen des Jahres 1897: Mit einem von der deutschen Firma Daimler geliehenen Automobil. Nach und nach fasste sodann das Automobil in der Armee langsam Fuß. Der Ausbruch des (Ersten) Weltkrieges sollte den Bedarf an Kraftfahrzeugen geradezu schlagartig enorm steigern. Die Beiträge der vier Autoren umspannen in einem weiten Themenbogen nicht nur die Entwicklung des Kraftfahrwesens in den beiden letzten Jahrzehnten der österreichisch-ungarischen Armee. Die prägenden Persönlichkeiten werden ebenso vorgestellt wie die Geschichten der führenden Automobilfabriken der Donaumonarchie oder die vielfältigen Auswirkungen der Wirtschaftsblockade gegen die Mittelmächte. Ein Handbuch über Automobilismus ist jedoch ohne Bilder nicht vorstellbar. Mehr als 200 sorgfältig ausgesuchte Fotos wurden deshalb zur Illustration der einzelnen Kapitel des vorliegenden Buches aufgenommen.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.
 

31: Triebfahrzeuge 1918 – 1938

Band 1: DÖStB-, ÖStB- und BBÖ-Reihen 1 bis 860
Autoren: Josef Pospichal, Johann Blieberger

Die Serien über die Triebfahrzeuge der österreichischen Staatsbahnen, die bis jetzt die Zeit der Monarchie (kkStB) und die dampfgetriebenen Fahrzeuge der Zweiten Repuplik (ÖStB und ÖBB) umfasst haben, werden fortgesetzt, indem die Triebfahrzeuge von 1918 bis 1938 (DÖStB, ÖStB, BBÖ) umfassend beschrieben werden sollen. Dabei werden sowohl die Dampf- als auch die Diesel- und elektrische Traktion besprochen werden. Auf Seiten der Dampftraktion werden dabei nicht nur die schon aus den kkStB- und ÖBB-Serien bekannten Reihen enthalten sein, sondern auch die durch Verstaatlichung neu hinzugekommenen Reihen der Südbahn, der Niederösterreichischen Lokalbahnen (NÖLB) und der Aspangbahn (EWA), ferner aller Bahnen, auf denen die BBÖ den Betrieb führten, also etwa auf der Salzkammergut-Lokalbahn (SKGLB). Das Augenmerk liegt aber auch auf ehemaligen Fahrzeugen der k.u.k. Heeresbahnen, die zu DÖStB/ÖStB/BBÖ gelangten. Die mit Verbrennungsmotor angetriebenen und elektrischen Fahrzeuge wurden großteils von den BBÖ erprobt und erstmalig in Betrieb genommen. Als besonderes Schmankerl werden wir viele Betriebsfotos aus der Zeit von 1918 bis 1938 in den geplanten Bänden erstmals veröffentlichen.

Band 1 umfasst die Reihen 1 bis 860. Der Umfang wird ca. 400 Seiten betragen und der Band wird mehr als 300 Abbildungen (Typenskizzen und Fotos) beinhalten.

Der genaue Erscheinungstermin steht noch nicht fest, jedenfalls aber im Jahr 2019.

 

32: Triebfahrzeuge 1918 – 1938

Band 2: DÖStB-, ÖStB- und BBÖ-Reihen 61 bis 100
Johann Blieberger, Josef Pospichal

Band 2 umfasst die Reihen 61 bis 100 sowie etwa die Fahrzeuge der Wien – Aspang-Eisenbahn.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

 

33: Triebfahrzeuge 1918 – 1938

Band 3: DÖStB-, ÖStB- und BBÖ-Schmalspurreihen, Reihen mit Verbrennungs- und Elektromotoren
Josef Pospichal, Johann Blieberger

Band 3 umfasst die Schmalspurtriebfahrzeuge sowie Triebfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und jene der E-Traktion.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

 

34: kkStB-Reise­zug­wagen, Fernverkehrswagen der Gruppe Ib

Autoren: Hermann Heless, Johann Blieberger, Erwin Hauke

Fahrbetriebsmittel von Eisenbahnunternehmungen bestehen nicht nur aus Lokomotiven und Triebwagen, sondern zum weit größeren Teil aus Wagen. Dennoch ist dieses Thema in der österreichischen Eisenbahnliteratur bis dato nur in geringem Umfang behandelt worden. Mit diesem Werk hat sich erstmals ein Autorenteam der Herausforderung gestellt, den Wagenpark einer großen österreichischen Eisenbahngesellschaft mit größtmöglichem Anspruch auf Vollständigkeit zu dokumentieren.

Die Autoren – Hermann Heless, der österreichische Waggonexperte, Johann Blieberger als Statistiker und Erwin Hauke als Grafiker – behandeln in dieser Reihe die Reisezugwagen der kkStB. Genauer gesagt, stellen sie in diesem Band die Fernverkehrswagen der Baugruppe Ib in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen.
Der Band wird sich den zweiachsigen Seitengangwagen, inklusive der Rybák-Wagen, widmen. Das Kapitel der dreiachsigen Reisezugwagen wird auch die Mittenwaldbahnwagen enthalten. Die vierachsigen Wagenbauarten beinhalten mit den von Karl Gölsdorf entworfenen Wagen den wesentlichsten Fortschritt in Aussehen und Aufbau der Baugruppe Ib. Weiters werden drei- und vierachsige Gepäck- und Postwagen besprochen werden.

Ein weiterer Band wird sich den Lokalbahnwagen der Baugruppen Ib, Ic und Ie widmen. Ergänzende DVDs mit statistischem Material sind ebenfalls geplant.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

 

 

Weiters arbeiten wir …

  • an einer Monographie über die Diesellokomotiven der ÖBB-Reihe 2043 von Georg Karner,
  • an der aktualisierten Neuauflage des Buches über die Kaiser Ferdinands-Nordbahn von Alfred Horn von 1970,
  • an Band 9, dem 2. Band über die GySEV von Ludwig Zwickl,
  • an einem Buch über die Straßenbahn Baden von Wolfgang Simetsberger,
  • an einem Band über die Bahnen im Kronland Galizien und Lodomerien von Bernhard Duschek und
  • an mehreren Bildbänden, so etwa
    • eine fotografische Auswahl von Bahndienstwagen von Franz Kraus (Fotos) und Hermann Heless sowie Josef Pospichal (Texte),
    • zum Thema Linie 2 – die Grazer Ringlinie von Martin Bauer und Rudolf Watzinger und
    • die Dieselstreckenlokomotiven der ÖBB (Reihen 2016, 2020, 2043, 2143, 2045, 2050) von Günter Kettler.