B14: Ybbstalbahn – Eine Fotozeitreise

Autoren: Günter Kettler, Wolfgang Siegl

Die Ybbstalbahn Eine Fotozeitreise“ – das Buch gibt einen Überblick über die Bahn, beginnend von der Entstehungsgeschichte und dem Bau in den Jahren 1895 bis 1899 bis zur Einstellung der Bahn im Jahre 2010. Anfangs diente sie überwiegend dem Güterverkehr, in den letzten Jahrzehnten stand der Personenverkehr im Vordergrund. Eine touristische Nutzung der Schmalspurbahn in diesem wunderschönen Tal der niederösterreichischen Kalkalpen hätte viel Potential gehabt, doch das Land Niederösterreich wollte auf einem Teil der Trasse zwischen Gstadt und Göstling einen Radweg errichten.

Die Texte im Buch stammen von Günter Kettler, der für seine fundierten Beiträge zur technischen Entwicklung österreichischer Schienenfahrzeuge bekannt ist. Beruflich war er ab 1979 bei den ÖBB und von 2005 bis 2017 bei der ÖBB – Rail Cargo Austria AG. Seit 2014 hält er Vorlesungen zu eisenbahntechnischen Themen an der Fachhochschule St. Pölten, seit 2018 ist er auch als selbstständiger Berater auf den Gebieten Eisenbahnbetrieb und Eisenbahntechnik tätig.

Die Auswahl der Bilder und die Bildzusammenstellung besorgte Wolfgang Siegl. Er fotografiert seit 1985 Eisenbahnen und Straßenbahnen weltweit und hat ein dementsprechend umfangreiches Fotoarchiv aufgebaut. Von ihm stammen auch sehr viele Bilder dieses Buches. Seit 1994 ist er bei der Infrastruktur der ÖBB im Bereich Leit- und Sicherungstechnik tätig.

Unzählige weitere Details zur Geschichte dieser Bahn können in dem ebenfalls bei bahnmedien.at erschienenen Buch „Ybbstalbahn“ nachgelesen werden.

Erscheinungstermin: Juli 2020

Status: Satz

B15: Bahnen im Waldviertel – Fotozeitreisen mit Karl Wildberger

Autor: Harald Dorner

Karl Wildberger, motiviert von der Gewissheit, die zu Ende gehende Traktionsform der Dampflokomotiven zu dokumentieren, begann in der ersten Hälfte der 1960er Jahre, Eisenbahnen zu fotografieren. Allerdings haben ihn auch die neuen Triebfahrzeuge mit Diesel- und Elektroantrieb fasziniert. So verdanken wir ihm Betriebsaufnahmen der Reihen 2045, 2050 und 2143 aus einer Zeit, als sich manch anderer Fotograf dafür nicht interessierte.

Was wäre das Waldviertel ohne seine Schmalspurbahn? Hier haben sich die Dampflokomotiven sehr lange neben den Diesellokomotiven behauptet. Seite an Seite mit den legendären Dampflokomotiven der Reihe 399 waren die Nachkriegsdiesellokomotiven der Reihe 2095 im Einsatz.

In diesem Buch nimmt uns Karl Wildberger mit auf eine Fotozeitreise ins Waldviertel, in eine schöne, naturbelassene Landschaft mit ihren Eisenbahnstrecken, auf denen sich Dampf- und Diesellokomotiven ein Stelldichein gaben. Er hat sie alle fotografiert und damit der Nachwelt erhalten.

Erscheinungstermin: Juli 2020

Status: Satz

9: GySEV – Die Raaberbahn

Fahrbetriebsmittel, Hochbauten, Ergänzendes

Autor: Ludwig Zwickl


Dieses Buches beschäftigt sich mit den Fahrbetriebsmitteln der GySEV, aber auch mit den Feldbahnen, die der Zulieferung dienten und, nicht zu vergessen den Hochbauten der Bahngesellschaft. Als Nachtrag zum bereits 2011 erschienenen Band 8 wird die Betriebsgeschichte ab 2010 nachgetragen, eine kurze Abhandlung informiert zur Geschichte der Fahrkarten der GySEV. Dieses Werk ist keine Fortsetzung zum ersten Teil, weswegen auf die bereits erzählte Betriebsgeschichte nicht nochmals eingegangen wird. Beide Teile sind sowohl jeder für sich, als auch sich ergänzend eine Fundgrube an Wissenswertem für jeden der an der Geschichte dieser prosperierenden Bahngesellschaft interessiert ist.

Ludwig Zwickl beschäftigt sich seit Langem mit der Geschichte – hauptsächlich des österreichischen Teiles – der Raaberbahn. Leider sind in den letzten Jahren viele Unterlagen und Archive aus Unwissenheit oder Desinteresse verschwunden. Gemeinsam mit Erwin Hauke, der auch für die Zeichnungen im Buch verantwortlich ist, konnte dennoch viel Wissenswertes für die Nachwelt erhalten werden.
Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autor

28 & 29: Die Kaiser Ferdinands-Nordbahn

Autoren: Alfred Horn, Franz Reichl


Das 1970 erschienene, handliche Buch zählt zu den Klassikern in der Eisenbahnliteratur Österreichs. bahnmedien.at hat sich die Rechte für eine aktualisierte Neuauflage des längst vergriffenen Buches gesichert, die wegen des angestiegenen Umfangs in zwei Bänden erfolgen wird.

Unsere versierten Autoren arbeiten an der Ergänzung des Inhalts betreffend die letzten 50 Jahre – sehr viel hat sich getan auf den ehemaligen Strecken der KFNB: Elektrifizierungen, der Fall des Eisernen Vorhangs, …
Neueste historische Erkenntnisse werden eingearbeitet, natürlich werden Fotos heutzutage digital bearbeitet sowie in viel höherer Qualität wiedergegeben, und der Satz erfolgt in unserem bewährten Layout.

Der Erscheinungstermin der beiden Bände steht noch nicht fest.

Status: Autoren

33: Triebfahrzeuge 1918 – 1938

Band 3: DÖStB-, ÖStB- und BBÖ-Schmalspurreihen, Reihen mit Verbrennungs- und Elektromotoren

Autoren: Josef Pospichal, Johann Blieberger

Band 3 umfasst die Schmalspurtriebfahrzeuge sowie Triebfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und jene der E-Traktion.
Das wohl spannenste Kapitel der Zeit zwischen den beiden großen Kriegen widmet sich der Entwicklung neuer Traktionsarten. Neue, leistungsstarke Elektromotoren bildeten die Basis für die Einleitung der Elektrifizierung österreichischer Bahnstrecken. Wie nicht anders zu erwarten, wurden viele unterschiedliche, ingenieurmäßige Zugänge zu dieser neuen Traktionsart erprobt, bevor gangbare Wege gefunden wurden. Ähnliches gilt für die Erprobung von Verbrennungsmotoren für den Eisenbahnbetrieb. Der zweite Weltkrieg beendete die meisten dieser mehr oder minder erfolgreichen Erprobungen, die zum Teil bereits in Serienbestellungen gemündet hatten. Die endgültige Umstellung von Dampf- zu E- und Diesel-Traktion erfolgte erst etwa 15 Jahre nach Kriegsende.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.

Status: Autoren

35: kkStB-Reise­zug­wagen, Lokalbahnwagen der Baugruppen Ib, Ic und Ie

Autoren: Hermann Heless, Johann Blieberger, Erwin Hauke


Fahrbetriebsmittel von Eisenbahnunternehmungen bestehen nicht nur aus Lokomotiven und Triebwagen, sondern zum weit größeren Teil aus Wagen. Dennoch ist dieses Thema in der österreichischen Eisenbahnliteratur bis dato nur in geringem Umfang behandelt worden. Mit diesem Werk hat sich erstmals ein Autorenteam der Herausforderung gestellt, den Wagenpark einer großen österreichischen Eisenbahngesellschaft mit größtmöglichem Anspruch auf Vollständigkeit zu dokumentieren.

Die Autoren – Hermann Heless, der österreichische Waggonexperte, Johann Blieberger als Statistiker und Erwin Hauke als Grafiker – behandeln in dieser Reihe die Reisezugwagen der kkStB. Dieser Band wird sich den Lokalbahnwagen der Baugruppen Ib, Ic und Ie sowie den zweiachsigen Post- und Gepäckwagen der Baugruppe Ib widmen. Eine ergänzende DVD mit statistischem Material ist ebenfalls geplant.

Erscheinungstermin: 2021/22

Status: Autoren

36: Die Triebfahrzeugreihe 2043 der ÖBB

Autor: Georg Karner

Dieses Buch präsentiert ein spannendes Stück Technikgeschichte, das in der Fachliteratur unter dem Stichwort „Strukturwandel“ behandelt wird. Nach verhältnismäßig kleinen Serien (2045, 2050, 5045/5145, 5046) geht es um die großflächige und endgültige Verdieselung des Streckenbetriebs in Österreich.

Dem Buchtitel entsprechend findet sich zunächst eine Darstellung der Jenbacher Prototyp-Lok, die mit ihren im Drehgestell gelagerten Einzelachs-Turbogetrieben eine weltweit einzigartige Konstruktion darstellt.

Das Kraftübertragungskonzept der Vorserien- und Serienloks entsprach dann wieder dem technischen „Mainstream“ der dieselhydraulischen Antriebstechnik, der in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesbahn und der deutschen Lokomotiv-Industrie zu hoher technischer Perfektion und Betriebstauglichkeit entwickelt wurde. Bei der elektrischen Zugheizung hingegen zählte die DB zu den Nachzüglern, während die ÖBB zwar nicht in der Spitzengruppe, aber unter den Verfolgern zu finden war.

Der Strukturwandel spiegelt sich auch im Vorschriftenwesen. Die Zuständigkeit für die Betriebsuntersuchung wanderte vom Lokpersonal zur Werkstätte. Details der entsprechenden Regelungen wurden durch Dienstanweisungen versuchsweise eingeführt und einige Male an die betrieblichen Erfahrungen angepasst, bevor sie in einer Vorschrift dauerhaft festgelegt wurden.

Das Buch konzentriert sich auf den Zeitraum von etwa 1960 bis 1980. Von der Prototyplok bis zur letzten Serienlok gab es Weiterentwicklungen in den Lieferserien. Basis dafür ist einerseits der regelmäßige österreichweite „Erfahrungsaustausch“, andererseits wird Entwicklungsarbeit zum Teil — aufgrund persönlichen Engagements – in den Zugförderungsdienststellen im Rahmen von „Verbesserungsvorschlägen“ geleistet. Mit der Zahl der gelieferten Loks wächst auch das Einsatzgebiet, was sich speziell im Bereich der Bundesbahndirektion Villach (vereinfacht gesagt „Österreich südlich des Alpenhauptkammes“ gut nachvollziehen lässt. Breiten Raum erhält der Steilstreckeneinsatz am Erzberg. Auch hier lassen sich anhand diverser Dienstanweisungen die verschiedenen Phasen des Probetriebs gut nachzeichnen. Abgerundet wird das Buch durch einen fotografischen Querschnitt der Planeinsätze in weiten Teilen Österreichs sowie einen Blick auf die Nostalgiefahrzeuge.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.
Status: Autor

Bibliographie der österreichischen Eisenbahnliteratur von 1919 bis 2020

Autor: Bernhard Neuner

Die 2002 im Walter Drews Verlag erschienene, dreibändige „Bibliographie der österreichischen Eisenbahnliteratur von den Anfängen bis 1918“ von Bernhard Neuner erfährt mit diesem Werk seine Fortsetzung. Berücksichtigt werden im angegebenen Zeitraum alle Bücher und periodische Schriften, die sich Bahnen auf dem heutigen Gebiet Österreichs widmen.

Der Erscheinungstermin steht noch nicht fest.
Status: Autor

Weiters arbeiten wir …

  • an einem Überblicksband Schmalspurig durch Alt-Österreich behandelnd alle Schmalspurbahnen im österreichischen Teil der Donau-Monarchie,
  • an einem mehrbändigen Werk über die Triebfahrzeuge Jugoslawiens von Toma Bacic, Johann Blieberger und Josef Pospichal,
  • an einer mehrbändigen Enzyklopädie über die Fahrzeuge der Wiener Straßenbahnen,
  • an einem Buch über die Straßenbahn Baden von Wolfgang Simetsberger,
  • an einem Band über die Bahnen im Kronland Galizien und Lodomerien von Bernhard Duschek,
  • an einem Buch über die historische Entwicklung der Signalisierung von Stefan Katzenbeißer und Helmut Kramer sowie
  • an mehreren Bildbänden, so etwa
    • zum Thema Linie 2 – die Grazer Ringlinie von Martin Bauer und Rudolf Watzinger,
    • die Dieselstreckenlokomotiven der ÖBB (Reihen 2016, 2020, 2043, 2143, 2045, 2050) von Günter Kettler,
    • Auf Wiener Bahnhöfen, in unserer Reihe „Auf den Spuren von Franz Kraus“ von Johann Blieberger und Josef Pospichal.

Legende

Status

Autor(en): das Manuskript wird aktuell vom Autor / von den Autoren bearbeitet
Bildbearbeitung: die geplanten Fotos werden einer qualitativ hochwertigen Bildbearbeitung unterzogen, sodass selbst historische Fotos heutigen Ansprüchen entsprechen
Review: alle unsere Bücher werden einem mehrfachen Review- und Lektoratsprozess unterzogen, um inhaltliche und sprachliche Fehler zu minimieren
Satz: das Manuskript wird gesetzt, wobei unser einheitliches Layout zur Anwendung kommt
Druck: das Buch wird gerade gedruckt und anschließend gebunden