Beschreibung
Signale sind bis heute für einen sicheren Bahnbetrieb unerlässlich. In den Anfangsjahren der Eisenbahn wurden sie oft mit sehr einfachen Mitteln — wie Fahnen, Scheiben, Pechfackeln oder Laternen — abgegeben. Die aus dem Bahnbetrieb kommenden Anforderungen forderten aber bald den Erfindergeist heraus und beflügelten so den technischen Fortschritt. Komplexe mechanisch oder elektrisch betätigte Signalvorrichtungen lösten die einfachen Signalmittel ab. Der Einsatz von Starkstrom ermöglichte schließlich effizientere und zuverlässigere technischen Lösungen. Lichtsignale ersetzten die aufwändigen mechanischen Signalkonstruktionen. Hundert Jahre später erfolgt dank der Digitalisierung die Übermittlung von Aufträgen an das Lokomotivpersonal direkt über Anzeigen in den Führerständen. Der Bahnbetrieb gibt Impulse für technische Neuerungen, während umgekehrt technische Innovationen die Einführung neuer
und effizienterer Betriebsverfahren erlauben. Von dieser steten Wechselwirkung handelt dieses Buch. Es zeichnet die Geschichte des Signalwesens in Österreich von den Anfängen bis heute nach.
Das Buch hat einen Umfang von 544 Seiten im Format 280 x 215 mm und enthält zahlreiche Farb- und SW-Fotos.
