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Herbert Wöber: „Frühe Obusse 1907 bis 1938. Oberleitungs-Automobile in Österreich-Ungarn”

Das Thema

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Am 1. Oktober 1940 wurde in Österreich, der erste „Obus” in Salzburg in Betrieb genommen. Dass lange zuvor im alten „Österreich-Ungarn” bereits „Oberleitungs-Automobillinien” fuhren, ist heute bereits in Vergessenheit geraten. Im damaligen Niederösterreich wurden am 16. Juli 1907 in Gmünd am 22. Mai 1908 in Weidling bei Wien und in Wien selbst am 14. Oktober 1908 Oberleitungs-Automobillinien eröffnet. Am 17. Juli 1909 folgte dann die Gemeinde Kalksburg bei Wien. Die letzte derartige Linie wurde schließlich in der Steiermark in Judenburg am 10. Dezember 1910 eröffnet. Die Fahrzeuge waren Oberleitungs-Automobile „System Mercédès-Electrique-Stoll”, ein Produkt der „Österreichischen Daimler-Motoren-Gesellschaft” in Wiener Neustadt und der „K.u.K. Hof-Wagen-Fabrik Jacob Lohner & Co” in Wien. Als Antrieb dienten zwei Radnabenmotoren, die Ferdinand Porsche erfunden hatte. Die Stromabnahme von der Oberleitung besorgte ein Kontaktwagen von Carl Stoll. Das ganze war typisch österreichisch: Der Großvater von Lohner kam aus dem Rheinland, Porsche, der spätere Schöpfer des Volkswagens, war im böhmischen Maffersdorf geboren worden und Stoll stammte aus Sachsen. In Ungarn waren bereits nach anderen Systemen 1904 zwei Oberleitungs-Automobillinien in Poprád und Hermannstadt errichtet worden. 1909 kamen zwei Anlagen des österreichischen Systems in Budweis und Pressburg sowie eine Anlage nach dem System „Schiemann” hinzu.

Der Autor

Der Verkehrshistoriker Herbert Wöber befasst sich seit vielen Jahren mit dem schienengebundenden Verkehrsmittel Obus. Das vorliegende Buch hat er im Eigenverlag produziert.

Das Buch

Das Buch zeigt auf 144 Seiten insgesamt 95 Abbildungen. Format 16,7 x 24 cm, laminierter Pappband. Gewicht: ca. 500 g. Preis EUR 15,50.

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